
Spannendes Experiment zum Händewaschen in den dritten Klassen
Im Rahmen des Ernährungsführerscheins haben die dritten Klassen ein besonderes Experiment durchgeführt, um die Bedeutung von gründlichem Händewaschen zu untersuchen.
Dazu wurden mehrere Toastscheiben unterschiedlich behandelt: Eine Scheibe wurde mit ungewaschenen Händen angefasst, eine weitere nach dem Händewaschen mit Seife, eine nach der Desinfektion der Hände. Eine vierte Scheibe kam mit verschiedenen Alltagsoberflächen wie Türklinken in Kontakt. Anschließend wurden die Toastscheiben für fünf Wochen in verschlossenen Plastiktüten aufbewahrt.
Nach dieser Zeit konnten die Schülerinnen und Schüler spannende Beobachtungen machen: Auf den meisten Toastscheiben bildeten sich deutlich sichtbare Schimmelspuren. Überraschend blieb jedoch die Scheibe, die mit ungewaschenen Händen berührt wurde, schimmelfrei.
Besonders spannend war es, die entstandenen Schimmelpilze anschließend auch unter dem Mikroskop genauer zu untersuchen.
Gemeinsam wurde über mögliche Gründe diskutiert. Eine Vermutung ist, dass trockene Hände weniger Mikroorganismen auf das Toast übertragen als feuchte. Um dieser Frage weiter nachzugehen, planen die Klassen bereits ein Folgeexperiment. Dabei wird verglichen, wie sich das Waschen der Hände nur mit Wasser im Vergleich zum Waschen mit Seife auf die Keimübertragung auswirkt.
Das Experiment hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig Hygiene im Alltag ist – und dass Forschen manchmal auch überraschende Ergebnisse liefern kann.


